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Netzwerk „Tolerantes Sachsen“ tagte in Hafenstraße Die dritte Landestagung „Tolerantes Sachsen“ fand in diesem Jahr zum ersten Mal in Meißen statt. Am Wochenende trafen sich Initiativen und Vereine, die sich mit antirassistischen Themen beschäftigen, im Berufsschulzentrum zum Erfahrungsaustausch. Zuvor fand die Veranstaltung in Dresden und Chemnitz statt. „Nach Meißen luden wir ein, weil wir eng mit dem Hafenstraße e.V. zusammen arbeiten. Außerdem wollen wir nicht nur in den Großstädten präsent sein, sondern auch in kleinen Orten in Sachsen“, sagt Erik Wolf, der Projektleiter der Landestagung. Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Netzwerk „Tolerantes Sachsen“. Vertreter der AG Netzwerke gegen Rechtsextremismus, vom Kulturbüro Dresden und vom Netzwerk für Demokratische Kultur Wurzen waren eingeladen. Etwa 100 Teilnehmer fanden sich zusammen. Ziel des Treffens ist es, den Austausch lokaler und regionaler Gruppen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, zu fördern. Dabei soll die Internetseite „Tolerantes Sachsen“ helfen. Sie wurde im Saal der Hafenstraße zum ersten Mal präsentiert. Mit ihr sollen die Vereine schneller auf die Kompetenzen und Erfahrungen anderer Initiativen zurückgreifen können. Auf der Internetseite werden dem Benutzer „Infopools“ angeboten, in denen bestimmte Themen, Künstler oder Fördermöglichkeiten abgerufen werden können. Doch nicht nur um die neue Internetseite ging es beim Treffen, auch über die Probleme wurde gesprochen, so Wolf. „So wollen wir versuchen, den Hafenstraßenverein zu unterstützen.“ Die Projekte Hafenkanal und Young Beat sind in Gefahr. Der Verein hat kein Geld und kein Personal mehr dafür. Wolf: „Es ist aber wichtig, dass diese Projekte weiter bestehen bleiben.“ www. tolerantes-sachsen.de Von Ulrike Körber Sächsische Zeitung (Meißen) Dienstag, 18. November 2003 Andreas Noack