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Dark Night 2017


Stadtplan von Kindern für Kinder

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auf Kosten der Auftretenden lustig. Da ist viel Schadenfreude und Häme im Spiel. Das empfinde ich regelrecht als widerlich. Wer den Mut hat, sich vor Leuten zu präsentieren, soll dafür in jedem Fall anerkannt werden. Unabhängig davon, dass beim ersten Auftritt vielleicht auch einmal etwas schief geht.

Das heißt, es wird in Meißen keine Juroren geben?

Nein. Es geht einfach darum, Fähigkeiten, die bisher im Verborgenen schlummerten, an die Öffentlichkeit zu bringen. Wir wollen gemeinsam einen netten Abend verbringen. Nicht mehr und nicht weniger. Dementsprechend werden wir auch keinen Eintritt verlangen. Jeder gibt am Ende des Abends das in die Spendenbox, was er geben möchte und geben kann.

Welche Talente sind denn willkommen in Ihrer Show?

Die Veranstaltung am 23. Januar heißt Wundertüte, und genau wie in einer Wundertüte kann alles Erdenkliche drin sein. Angefangen vom Akkordeonspieler über eine Mädchen-Tanzgruppe bis hin zum Video-Künstler, der bislang nur am heimischen Rechner gebastelt hat. Es gibt keine Altersbegrenzung und keine Begrenzung was die Art des Talents betrifft, so lange es nicht geschmacklos, beleidigend oder anderweitig verletzend wird.

Stehen schon erste Zutaten zur Wundertüte am 23. Januar fest?

Ja. Wir dürfen im Saal der Hafenstraße den Meißner Rapper MC Findus begrüßen, der unseren Band-Wettbewerb Take the Stage gewonnen hat. Außerdem kommt die Sängerin Fairydust. Unsere Comedytruppe wird einen Sketch spielen. Ein paar spaßige Einspielungen gibt es auch. Das wäre so das Grundgerüst, das aber weiter mit Nummern ausgefüllt werden soll.

Sie stehen zu dem Prinzip, bei Ihren Veranstaltungen Spenden und keine festgelegten Eintrittsgelder zu nehmen. Geht das bisher auf?

Am Anfang war ich skeptisch. Aber es funktioniert. Beim Konzert von Cecile Corbele hat das Geld gestimmt. Es war zu beobachten, dass die, die ein bisschen mehr verdienen, den einen oder anderen Euro über das Soll in die Büchse getan haben. Wer weniger hat, hat eben weniger gegeben.

Das Gespräch führte Peter Anderson.