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„Es geht darum, wie das mit den Jungs ist“


Marie Luise Jatzke
Marie Luise Jatzke macht Lieder für alle, die sich fragen, ob man sich trauen soll, seine Träume zu verwirklichen. Foto: PR
Frau Jatzke, Sie sind mit 19 Jahren das Küken unter den Drosseln. Was werden wir Sonnabend von Ihnen hören?

Das ist das erste Mal, dass ich mit selbst geschriebenen Songs auftrete. Ich möchte fünf Lieder singen. Ein bisschen unsicher bin ich schon, die anderen Teilnehmer sind ziemlich professionell. Ich mach das nur nebenbei so aus Spaß, für meine Freunde, für meine Familie. Meine Lehrerin hat gesagt, ich soll mich für den Wettbewerb in Meißen anmelden. Ich war zwar viel mit dem unserem Jugendchor unterwegs, hab schon ein paar Auftritte hinter mir. Aber, so allein auf der Bühne, das ist was ganz anderes.

Keine Sorge, Sie kriegen das hin. Sie sind noch Schülerin?

Ich mache gerade Fachabitur für Sozialwesen. Später möchte ich soziale Arbeit studieren. Ich arbeite gern mit Jugendlichen. Im „Steinhaus“, das ist ein Jugendhaus in Bautzen, hatte ich schon ein paar kleine Auftritte. Und über das Jugendchorprojekt „Ten Sing“ des CVJM bin ich dann auch zum Drosselwettbewerb gekommen.

Weiterlesen: Presse (SZ vom 6.5. und 7.5.)

„Ich will mich einfach nur als Musiker mit meiner Umwelt auseinandersetzen.“


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Ein Mann, eine Kippe und eine Gitarre. Was Axel Stiller noch zum abendfüllenden Programm fehlt, das steuert Gerhard Gundermann bei.Foto: PR
Herr Stiller, Sie wollen sich die begehrte Drossel ersingen. Was werden wir in der Hafenstraße von Ihnen hören?

Es wird ein 20-minütiger Querschnitt durch mein Schaffen. Ich bin seit einem Jahr schwerpunktmäßig als Liedermacher tätig. Meine Texte behandeln im Grunde lapidare Geschichten, die jeder schon erlebt hat, in die sich jeder reindenken kann.

Lapidare Geschichten über Mann und Frau?

Weiterlesen: Presse (SZ vom 5.5.)

2010-10-kinderbastelnMontag, 18. Oktober 2010
Bastelspaß in der Hafenstraße


Vor dem großen Saal zogen Nebelschwaden auf. Ein dunstiger Oktobertag begann.  Unter dessen spielte sich ein buntes Treiben hinter den Fenstern des Hafenstraßen e.V. ab.

Weiterlesen: Bastelspaß in der Hafenstraße

Sieben Finalisten singen um die Meissner Drossel


Meissener Drossel
Die Teilnehmerrunde für das Finale des Lied-Wettbewerbs Meissener Drossel steht jetzt fest. „Die Juroren haben das Internet-Ergebnis noch einmal durcheinander gewirbelt“, sagt Initiator Peter Braukmann. Zusammen mit der Sächsischen Zeitung hatte er den Liedpreis Anfang des Jahres ins Leben gerufen. Deutschlandweit wird dabei der beste Sänger, die beste Sängerin und die beste singende Band gesucht. Dem musikalischen Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt: Angefangen vom Chanson über den Folksong bis zum Rap oder der Rock-Ballade. Nur akustisch vorgetragen und deutsch getextet müssen die Songs sein.

In einer ersten Runde hatte das Publikum von Anfang April bis 18.April im Internet die Möglichkeit, sich für einen der ursprünglich 32 Bewerber zu entscheiden. 20 000 Stimmen wurden abgegeben. Anschließend wurde das Ergebnis von einer Fachjury – unter anderem mit Norbert Jäger von der Stern Combo und Andy Dallmann von der Sächsischen Zeitung – präzisiert.

Mit dem Ergebnis ist Braukmann mehr als zufrieden. „Wir haben eine gute Mischung hinbekommen“, sagt der Kulturmanager. Unbekannte junge Künstler wie Katja Winterstein stehen neben bereits bekannteren Namen wie Sebastian Lohse oder Roger Stein.

Im Finale am Abend des 8. Mai in der Hafenstraße werden sie alle ihre Lieder live präsentieren. Erneut dürfen Publikum und Jury sich ihre Lieblinge heraussuchen. Wer das Rennen gemacht hat, soll dann am 9. Mai am Vormittag auf einer Gala im Garten des Welcome Parkhotels bekannt gegeben werden. Der Eintritt ist frei.

Damit beginnt das Engagement für die Drossel-Sieger. Eine eigene Drossel-Tournee soll im Sommer über Zeltplätze, in Autohäuser und Altenheime führen. Die Gewinner dürfen solo im Singenden Klingenden Räumchen der Hafenstraße auftreten. Im Dezember wird es nach Angaben von Braukmann eine weitere Tournee durch ausgewählte Live-Klubs im gesamten Bundesgebiet geben. Paten wie Barbara Thalheim nehmen die Drosselkinder unter ihre Fittiche.

Peter Anderson

„Meine Kraft ist eher gewachsen“


Am 8. Mai singen in der Hafenstraße sieben Künstler um den Meißner Liedpreis Drossel. Mit dabei: Sebastian Lohse, Ex-Sänger von Letzte Instanz.

Sebastian Lohse
Herr Lohse, gibt es eine neue Lust am deutschen Lied, an leiser, bedachtsamer, handgemachter Musik? Sehen Sie eine Gegenbewegung zum oberflächlicher werdenden Pop?

Die sehe ich leider noch nicht. Es ist da sicherlich ein Keim oder ein zartes Pflänzchen vorhanden. Aber die leisen Töne haben es nach wie vor schwer in einem Marktgeschrei der Verkaufserfolge. Doch Qualität setzt sich durch, denke ich. Und handgemachte Musik sowieso. Jeder ist aber selber aufgerufen, was gegen Oberflächlichkeit zu tun. Sei es in der Musik oder im sonstigen zwischenmenschlichen Umgang. Dann wird aus ein paar kleinen Schritten eine große Bewegung.

Ihr neues CD-Projekt und Programm hat offenbar noch keine Namen. Wann ist die Taufe zu erwarten? Sind Sie damit schon live zu hören?

Der Name Sebastian Lohse bleibt auf alle Fälle. Wie die neue CD heißen wird und das neue Programm wird noch nicht verraten, da die CD erst Anfang Herbst erscheinen wird. Wir haben sie im letzen Winter aufgenommen und stehen nun in den Startlöchern. Ab Herbst wird es dann auch eine Tour dazu geben. Auf jeden Fall bin ich nun mit meiner neuen Band unterwegs und damit „in bester Gesellschaft“.

Inwieweit ist Ihr neues Programm eine Fortsetzung von „In Medias Res“?

Weiterlesen: Presse (SZ vom 3.5.)

Katja Winterstein singt Sonnabend in der Hafen- straße um den Liedpreis Meißner Drossel.


Katja Winterstein
Sie schreiben ein bis zwei Lieder pro Jahr. Wie entstehen sie?

Zuerst ist der Refrain da. Beim Wandern, beim Fahrradfahren – plötzlich ist er in meinem Kopf. Dann spinnen sich die Strophen dazu. Den Ablauf und die Schnelligkeit kann ich nicht beeinflussen. Das geht alles von selbst.

Wann haben Sie Ihr erstes Lied geschrieben?

Das war mit 14, ohne dass ich gemerkt habe, dass es ein Lied ist. Mir wurde das erst zwei Jahre später bewusst. Dann kamen Jahr für Jahr ein bis zwei Lieder hinzu. Mit der Zeit wurden sie immer freundlicher und humorvoller. Ich mag es, wenn die Leute lachen.

Treten Sie immer solo auf?

Ja, allermeistens schon. Ich begleite meine Lieder dann selbst auf der Gitarre oder auf dem Klavier.

Wo kann das Publikum Sie live erleben?

Ich stehe ja erst seit Kurzem auf der Bühne. Noch vor ein paar Jahren hätte ich mir das überhaupt nicht vorstellen können. Jetzt nutze ich jede Gelegenheit, weil ich mich einfach wohlfühle dabei. Der nächste Termin ist erstmal der 8. Mai in der Hafenstraße.

Das Gespräch führte Peter Anderson

Tickets für das Finale am 8. Mai, 19 Uhr, in der Hafenstraße, gibt es bei der SZ (Neugasse 41 und Niederauer Straße 43) für zwölf Euro

Presse (SZ vom 3.4.)




Peter Braukmann, SZ-Chefin Petra Gürtler, Olaf Fieber mit Drossel.

Meißen. Der 2009 vom Kulturzentrum Hafenstraße und der Sächsischen Zeitung frisch aus der Taufe gehobene Liederwettbewerb Meissener Drossel hat bundesweit für große Resonanz gesorgt. Initiator Peter Braukmann zufolge haben sich 32 Bewerber in den Kategorien Sängerin, Sänger und Band gemeldet. Dazu gehören noch unentdeckte Talente, aber auch bekannte Namen wie Sebastian Lohse, der frühere Sänger, Texter und Komponist der Band „Letzte Instanz“.

Im Internet hat unterdessen die ersten Phase der Abstimmung über die Gewinner in den drei Drossel-Kategorien begonnen. Auf der Seite www.meissener-drossel.de sind die Bewerber mit ihrem jeweiligen Lied zu hören und zu sehen. Anschließend können die Hörer und Besucher dort ihrem jeweiligen Favoriten ihre Stimme geben.

Daneben bewertet eine Fachjury die Werke. Ihr Urteil und das des Votings werden zu gleichen Teilen herangezogen. Die in ihrer Rubrik am besten bewerteten Künstler treten am 8. Mai in Meißen live im Finale gegeneinander an. Wieder stimmen eine Fachjury und Publikum im Saal über die Gewinner der Drossel 2010 ab. Die Sieger erhalten am 9.Mai die von Olaf Fieber gestaltete Porzellan-Drossel.
Presse (SZ v. 12.3.)

Spielt Ihr eigene Titel oder covert Ihr Eure Vorbilder?

Tobi: Mit Covern hat es angefangen. Aber mittlerweile stammen alle 13 Titel von uns. Wir wollen dabei vielseitig sein, nicht bloß schnelle Sachen spielen, sondern auch mal eine Ballade. Neben den englischen Songs sind auch zwei deutsche Titel darunter.

Wie entstehen Eure Texte?

Tobi: Manchmal sind das persönliche Sachen, die ich in Worte zu fassen versuche. Dann wieder fällt mir zufällig etwas ein. Ich schreibe eigentlich sehr viel und zeige dann Felix eine Auswahl, der die Texte ja singen muss.

War es schwer, sich auf eine Richtung zu einigen?

Felix: Nein, eigentlich nicht. Unser Musikgeschmack war schon vorher sehr ähnlich. Danach haben wir uns gerichtet.

Wisst Ihr, wer Eure Musik hört? Kennt Ihr Eure Fans?

Olli: Das sind vor allem natürlich Leute aus unserem Umfeld, die uns zum Beispiel von der Schule kennen. Manchmal kommen aber auch Wildfremde und sprechen uns nach einem Konzert an, wenn es ihnen gefallen hat. Es werden eigentlich von Mal zu Mal mehr.

Viele haben den Traum, selbst auf der Bühne zu stehen. Ist es schwer oder einfach, dorthin zu kommen?

Olli: Es ist nicht einfach, aber auch nicht sehr schwer. Wenn man es dann geschafft hat, macht es riesigen Spaß. Für uns sind die Live-Konzerte das wichtigste.

Wie versucht Ihr musikalisch weiterzukommen?

Olli: Kevin und ich nehmen richtig Unterricht. Ich spiele dazu noch in einer Bigband.

Felix: Ich sitze eigentlich jeden Tag mit meiner Gitarre da. Tobias und ich bringen uns viel selbst bei.

Das Gespräch führte Peter Anderson.
SZ v. 8.3.
Die Band „Hotel Palindrone“ trat am Sonnabend in der Hafenstraße auf.

Hotel Palindrone
Dem Singenden Klingenden Räumchen war es gelungen, mit „Hotel Palindrone“ eine der Spitzenbands der internationalen Weltmusik nach Meißen zu holen. „Hotel Palindron“ aus Wien fidelte und rockte in der Sonnabendnacht das Singende Klingende Räumchen und ließ die Beine nicht ruhig stehen. „Der Frühling steht bevor“, so hätte die musikalische Botschaft lauten können.

Die vier Musiker Albin Paulus, Stephan Steiner, John Morrissey und Peter Natterer spielten für das Publikum ein Folk-Potpourri mit Einflüssen aus Jazz und Klassik. Ausgestattet mit einem reichen Instrumentarium an traditionellen Instrumenten wie Geige, Mandola, unzählige Maultrommeln, Dudelsäcke, Nyckelharpa, (Diatonisches) Akkordeon, Drehleier, Flöten, Klarinette, Bombarde, (Tenor- und Sopran) Saxophon begeisterte das Quartett den vollbesetzten Saal. Da standen vier meisterhafte Musiker auf der Bühne, die ihre Instrumente perfekt beherrschten und sowohl im Zusammenspiel als auch mit ihren solistischen Darbietungen überzeugten.

Einer der vielen Höhepunkte des Konzerts war zweifelsohne ein Dudelsacksolo, bei dem Eugen im Stil von Jimmy Hendrix dem Instrument unerwartete Klänge entlockte. Das Repertoire reichte von alpenländischer Musik über rumänische Tänze, schwedische Weisen bis zu Joseph Haydn. Dazu gesellte sich der charmante Wiener Humor, der die Meißener leichtherzig durch diesen Abend musikalischer Höhepunkte führte.